Referenzstellungen

Schlüssel zur Orientierungshilfe

In unserer Rubrik "Referenzstellungen" werden wir Ihnen Positionen präsentieren, die aufgrund gewisser Charakteristika als Orientierungshilfe für Ihre Doppel-Entscheidungen besonders gut geeignet sind.

In der Regel handelt es sich bei sogenannten "Referenzstellungen" um Positionen, die sich sehr nahe an der Take/Pass-Borderline befinden. Das bedeutet es ist sozusagen fast egal ob Sie sich für ein Take oder Pass entscheiden, der Erwartungswert ist in beiden Fällen fast identisch. Die Idee der Referenzstellung ist es, daß Sie, wenn Sie mit einem Doppel konfrontiert werden, nur entscheiden müssen, ob Ihre Stellung besser oder schlechter ist als die nächstliegende Referenzstellung, um so eine sinnvolle Entscheidung ableiten zu können. Je kompletter also Ihre interne Bibliothek an Referenzstellungen ist, desto wahrscheinlicher ist es, daß Sie in einer gegebenen Position einen Bezug zu einer bereits bekannten Stellung herstellen können.

 

Referenzstellungen

04. Juli 2007Referenzstellungen

Späte Treffer

Tiefe Haltepunktspiele bergen zwar das erhöhte Risiko, Gammon zu verlieren, leben aber von ihrer hohen Schußerwartung. Auch nach einem späten Treffer wird der glückliche Haltepunkt-Spieler, noch dazu mit dem Verdopplungswürfel auf seiner Seite, schnell zum Favoriten.

28. Juni 2007Referenzstellungen

Ein Stein hinten auf der Bar

Hat uns der Gegner früh aus seinem Haltespiel heraus getroffen, sind wir in der Regel geneigt, in Erwartung des sicheren Ausdopplers die Steine zur nächsten Partie aufzubauen.

26. Juni 2007Referenzstellungen

Das späte Bearoff

Mit Hilfe umfangreicher Datenbanken, am verbreitetesten die von Hugh Sconyers, und dank der Veröffentlichungen von Danny Kleinman, Bill Robertie und Jeff Ward sind die späten Endspiele des Bear-Offs inklusive ihrer optimalen Verdopplungsentscheidungen weitestgehend theoretisch erforscht.

 

20. Juni 2007Referenzstellungen

Formeln für das Rennen

Früher oder später mündet jede Partie Backgammon in ein Rennen. Bisweilen handelt es sich dabei lediglich um ein Rennen gegen das drohende Gammon, meistens jedoch um ein Rennen für den Sieg.

14. Juni 2007Referenzstellungen

Das 3er-Punkt Haltespiel

Die klassische Theorie (Paul Magriel und Bill Robertie in ihren jeweiligen klassischen Werken) hat unser Verständnis für hohe Haltepunktspiele stark gefördert und sich immer wieder nachdrücklich für den goldenen (5er Punkt) und silbernen (4er Punkt) Anker eingesetzt.

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